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So funktioniert die Zahnprothese

Traditioneller Zahnersatz: Die Zahnprothese

Die ZahnprotheseÜber „Omas Gebiss“ kursieren viele unschöne Witze. Aber weiterhin ist das Tragen einer Zahnprothese Ihre Chance, kostengünstig wenigstens normal essen zu können. Es gibt Teilprothesen, die wenige verlorene Zähne kaschieren. Der Vorteil dieses herausnehmbaren Zahnersatzes ist die Pflegeleichtigkeit. Übrigens ist die Behandlungsdauer kürzer als bei anderem Zahnersatz. Dadurch und durch das günstigere Material ist die Teilprothese eine preiswerte, funktionstüchtige Form des traditionellen Zahnersatzes.

Die klassische Vollprothese funktioniert ähnlich. Sie ersetzt Ihnen die obere sowie die untere Zahnreihe kostengünstig. Allerdings sollten Sie die Vollprothese mehrmals täglich aus dem Mund nehmen und reinigen. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass sich Ihre Mundschleimhaut entzündet. Dies ist der Grund, weshalb viele Patienten mit dieser Lösung unzufrieden sind.

Moderne herausnehmbare Zahnprothesen


Eine moderne Teilprothese sieht nicht künstlich aus, vielmehr erkennt kein Außenstehender, dass Sie überhaupt einen Zahnersatz tragen. Voraussetzung dafür, dass Sie eine Teilprothese tragen können, sind Anker im Mund. Sofern Sie noch eigene Zähne besitzen, können diese Halt geben. Ansonsten bringt Ihr Zahnarzt im Kiefer die nötigen Haltepfeiler an.

Auch in den heutigen Zeiten der Zahnmedizin ist die Vollprothese eine Herausforderung für das Zahnlabor und Ihren Zahnarzt, denn einzig die Saugkraft Ihrer Mundschleimhaut hält diesen Zahnersatz. Sorgfältige Anpassung und ein gesunder Mundraum sind wichtige Voraussetzungen dafür. Durch eigene Mitwirkung und regelmäßigen Besuch der Behandlungs- und Kontrolltermine können Sie selbst viel dafür tun, dass Ihre moderne Vollprothese zu Ihrer Zufriedenheit funktioniert.

Gründliche Voruntersuchung hilft beim Finden der passenden Zahnprothese

Mundhygiene und spezielle Mundpflege: Praxishandbuch für Pflegende und Dentalhygienikerinnen

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Bevor Ihr Zahnarzt mit dem Anfertigen der Zahnprothese beginnt, untersucht er Ihren Kiefer und den Zustand der Zähne sehr genau. Aufschluss darüber gibt ein Röntgen- oder Tomographiebild. Geduld verlangt das Anfertigen Ihrer Zahnprothese sowohl Ihnen als auch Ihrem Zahnarzt und den Zahntechnikern ab. Mehrere Termine sind nötig, bevor Sie Ihren Zahnersatz tragen können.

Ist die Voruntersuchung zufriedenstellend ausgefallen, macht Ihr Zahnarzt einen Abdruck. Nach diesem muss das Zahnlabor sehr sorgfältig die Gebissform erstellen. Höchste Präzision garantiert Ihnen einen guten Sitz der Zahnprothese. Auch entscheidet das gewählte Material darüber, wie echt der Zahnersatz Sie fortan begleitet. Gründliche Mundhygiene bleibt Ihnen selbst nach dem Verlust aller eigenen Zähne nicht erspart. Eine lange haltbare Zahnprothese dankt Ihnen die Sorgfalt.

Alternativen einer Zahnprothese

Die Implantologie ist heute sehr weit fortgeschritten. Weiterhin ist es sehr kostenintensiv, statt einer Zahnprothese auf Implantate zurückzugreifen. Aber mit einer Implantatbrücke sind Sie bei völliger Zahnlosigkeit sehr gut beraten. Fragen Sie am besten Ihren Zahnarzt, er erklärt Ihnen, welche Ankersysteme in Ihrem Mund angebracht werden können. Sehr moderne Alternativen der Zahnprothese sind zum Beispiel Druckknopfsysteme zum Befestigen von Implantatbrücken.

Natürlich sind Alternativen zur Zahnprothese auch eine Frage der Kosten. Prüfen Sie am besten mit Ihrem Zahnarzt, wie groß der Kostenunterschied ist. Möglicherweise reduziert ein günstiger „befundabhängiger“ Heil- und Kostenplan den Aufwand. Lassen Sie sich zumindest beraten, um mehr über neueste Alternativen zu Ihrer herkömmlichen Zahnprothese zu erfahren.