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Was versteht man unter Inlay?

InlayInlays sind eine gute Alternative zu Amalgamfüllungen. Sie bestehen aus Gold, Kunststoff oder Keramik. Während Amalgam sich gut in das präparierte Loch im Zahn stopfen lässt, sieht es mit den genannten Alternativen deutlich anders aus. Gold-, Kunststoff- und Keramikinlays lassen sich nicht ohne weiteres in einen aufgebohrten Zahn einbringen. Vor der Einbringung muss der betroffene Zahn präpariert werden. Er wird aufgebohrt, wie für eine Füllung, aber meist nicht so tief. Der Arzt nimmt dann einen Abdruck ab, anhand dessen im zahntechnischen Labor das Inlay dann individuell angefertigt werden kann. Das Inlay wird passgenau für den betroffenen Zahn hergestellt. Wenn das Inlay fertig ist, kann der Zahnarzt damit das Loch verschließen. Da diese Materialien nicht gestopft werden können, müssen die Inlays mit einem speziellen Kleber oder Zement mit den Zähnen verbunden werden. Insbesondere Kunststoff- und Keramikinlays sind bereits seit Jahren beliebt, da diese zahnfarben sind und bieten ein ästhetisch schönes Ergebnis.

Vorteile vom Inlay:

  • Inlays sind eine gute Alternative zu Amalgamfüllungen
  • außer dem Goldinlay sind die weiteren Materialien zahnfarben und somit von echten Zähnen kaum zu unterscheiden
  • besonders moderne Zahnarztpraxen können eine Inlayversorgung in nur einer Sitzung durchführen

Inlay Kosten


Eine Versorgung mit Inlays ist teurer, als die klassische Amalgamfüllung. Doch damit nicht genug, die Versorgung mit Inlays zählt nicht als Kassenleistung. Die Kosten werden nur in Höhe einer Amalgamfüllung erstattet. Die endgültigen Kosten für ein Inlay setzen sich aus unterschiedlichen Posten zusammen. Dazu zählen neben dem Honorar für den Zahnarzt auch die Kosten für das Material, aus dem die Inlays hergestellt werden, sowie die Kosten für das zahntechnische Labor. Nicht zu vergessen sind die Kosten für sogenannte Begleitleistungen der Zahnärzte, wie Lokalanästhesie, Kariesentfernung und eventuelle weitere Maßnahmen. Die Höhe des Preises für eine Inlayversorgung hängt auch mit dem verwendeten Material zusammen. So gibt es deutliche Schwankungen zwischen Keramikinlays und Goldinlays. Keramikinlays kosten zwischen 300 und 700 Euro in etwa, je nachdem in welchem Kieferbereich sich der Zahn befindet.

Inlays aus Gold

Inlays aus Gold kosten pro Zahn etwa zwischen 250 und 500 Euro. Hier wird zudem der tagesaktuelle Goldpreis der Berechnung zugrunde genommen. Je nachdem wie groß die zu behandelnde Fläche ist, wird eine unterschiedliche Menge an Gold in die Inlays verarbeitet. Der Vorteil von Goldinlay ist die überdurchschnittlich lange Lebensdauer. Goldinlays halten im Durchschnitt zwischen 10 und 30 Jahren. Bei guter Mundhygiene sogar noch länger. Auch für Inlays gilt eine zweijährige Gewährleistung seitens der Zahnärzte! In diesem Zeitraum müssen identische und Teilwiederholungen kostenfrei vom behandelnden Zahnarzt übernommen werden. Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Spitzenverbände der Krankenkassen stehen für fragliche Fälle mit Informationen zur Ausnahmeregelung zur Verfügung.

„Inlays sind grundsätzlich eine perfekte Alternative zur Amalgamfüllung, wenngleich diese auch etwas teurer sind. Einen Teil, nämlich in Höhe einer Amalgamfüllung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Goldinlays haben zudem eine überdurchschnittlich lange Lebensdauer.“

 

Loch im ZahnDas auch allgemein als Füllungsmaterial bezeichnete Inlay beschreibt ein individuell für den Patienten angefertigtes Werkstück, das als passgenaues Füllmaterial bei einem Zahndefekt zum Einsatz kommt. Die Zahnmedizin bietet heutzutage verschiedene Möglichkeiten, Kariesfolgen zu behandeln und angegriffene Zähne zu rekonstruieren. Inlays werden grundsätzlich patientenbezogen angefertigt und ermöglichen so einen passgenauen, exakten Einsatz bei gleichzeitiger Beibehaltung der Ästhetik. Inlays werden im Seitenzahnbereich eingesetzt, wo sie selbst größere Defekte ausgleichen und dennoch Frakturen der dünnen Seitenwände der Zähne vermeiden. Neben Gold-Inlays haben Patienten auch die Möglichkeit, auf vollwertige Keramik-Inlays zurückzugreifen. Darüberhinaus gibt es noch Composites, die sich vor allem für die Schließung von kleineren Löchern an Frontzähnen eignen.

Vorteile von Inlays

Inlays können sogar dann eingesetzt werden, wenn der Defekt am Zahn zu umfangreich für eine Füllung mit Composite wäre. Inlays gelten als sehr langlebiges und robustes Füllungsmaterial, das farblich exakt an die Zahnfarbe des jeweiligen Patienten angepasst werden kann. Anders als bei herkömmlichen Füllungsmaterialien, die in weicher Konsistenz mittels Formhilfen in den Zahn gebracht werden, wo sie aushärten, werden Inlays nach individueller Anfertigung vom Zahntechniker in den entsprechenden Zahn eingeklebt. Dies verspricht größtmögliche Passgenauigkeit sowie eine stabile, robuste Verbindung mit dem Zahn. Durch eine Abformung des Ober- und Unterkiefers wird genauestens ermittelt, welche Form das Inlay haben muss, um sich nahtlos und exakt in den angegriffenen Zahn einzufügen.

Wir fertigen Inlays direkt in unserer Praxis und können das fertige Ergebnis noch in derselben Sitzung passgenau am beschädigten Zahn anbringen.

Nur, wenn nach dem behandelten Kariesbefall noch genug Zahnsubstanz übrig geblieben ist, macht der Einsatz von Inlays Sinn. Neben Gold-Inlays stellen solche aus Keramik die am häufigsten gewählte Alternative dar, da sie sich hinsichtlich der Farbe äußerst präzise an die eigene Zahnfarbe anpassen lassen. Dadurch wird die Zahnästhetik sogar noch verschönert, während der betroffene Zahn zugleich vor dem Eindringen weiterer Bakterien und Keime geschützt ist. Ein weiterer Vorteil von Inlays ist die gute Verträglichkeit, sodass sie auch für Allergiker gut geeignet sind.

Weitere Füllungsmöglichkeiten

Da Füllungen mit Inlays teurer sind als beispielsweise solche mit Amalgam, stellt sich häufig die Frage, welche Alternativen die heutige Zahnmedizin mit sich bringt. Jeder Patient sollte selber entscheiden, welche Art von Füllung er bevorzugt. Nicht nur die Kosten entscheiden über die Art der Füllung, sondern vielmehr die gewünschte Ästhetik, da die Zähne im täglichen Leben eine wichtige Rolle spielen. Gold-Inlays sind als Füllungen selbst für Laien sofort erkennbar und sorgen für eine ungleichmäßige Schönheit im Mundraum. Amlagam ist seit geraumer Zeit in der Diskussion, dass die Füllungen Langzeitschäden auf die Gesundheit haben.

Aus diesem Grund sehen wir von der Amalgam-Verwendung komplett ab. Inlays aus Keramik, ebenso wie Kronen oder Brücken aus demselben Material und Kompositfüllungen aus Kunststoff, werden individuell in genau derselben Zahnfarbe angefertigt, wie die restlichen Zähne des Patienten. So ergibt sich ein einheitliches Bild, das ein ganz neues Lebensgefühl verspricht. Und dank der Technik in unserer Praxis müssen Sie nicht erst ein Provisorium tragen, bis das fertige Inlay Tage oder Wochen später vom Zahntechniker hergestellt wurde.

Auf einen Blick:

  • Inlays lassen sich exakt an den Zahndefekt und die Farbe anpassen
  • Vor allem bei Kriegsschäden kommen Inlays zum Einsatz und verschließen entstandene Löcher
  • Patienten haben die Wahl zwischen Gold- und Keramikinlays
  • Das Füllmaterial ist sehr langlebig und robust