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Klassische Füllungen mit Amalgam?

Die sichere Amalgam-Entfernung: Schutzmaßnahmen gegen die Quecksilber-Belastung beim Ausbohren von Amalgam

Die sichere Amalgam-Entfernung: Schutzmaßnahmen gegen die Quecksilber-Belastung beim Ausbohren von Amalgam


Amalgam ist ein Zahnfüllmaterial, das bereits seit dem 16. Jahrhundert in der Zahnmedizin im europäischen Raum Anwendung findet. Amalgamfüllungen bestehen aus 50% Quecksilber, 35% Silber, 9% Zinn, 6% Kupfer und etwas Zink. Trotz dieser Vielfalt der Elemente nennt man das Material – etwas verschönert – Silberamalgam. Quecksilber ist in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder in den Verruf geraten. Insbesondere nach dem Zähneputzen finden sich Spuren von Quecksilber in der Mundhöhle. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass sich Quecksilber aus der Füllung löst. Obwohl eine gesundheitliche Gefahr von Seiten der Wissenschaft bisher nicht einwandfrei belegt werden konnte, finden sich andere Studien zum Thema Multiple Sklerose in Verbindung mit Amalgamfüllungen. Zahnfüllungen müssen erfolgen, wenn Karies die Zähne so stark schädigt, dass Löcher in den Zähnen entstehen.

Aufgrund der relativ leichten Verarbeitung und des günstigen Preises wird Amalgam immer noch als Füllmaterial Nummer eins angesehen. Dies ist auch die einzige Füllung, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen in voller Höhe übernehmen. Eine Ausnahme bilden die Frontzähne, hier wird die Kunststofffüllung bevorzugt.

Amalgam in aller Kürze:

  • Erste Hinweise auf Amalgamfüllungen tauchten im 16. Jahrhundert auf
  • In den USA wurden Zahnfüllungen aus Amalgam im Jahr 1840 verboten. Zuwiderhandlungen führten zum Ausschluss aus der Zahnärztevereinigung
  • Keine 20 Jahre später wurde Amalgam aus Kostengründen und aus ökologischen Gründen wieder eingeführt, da sich kaum Alternativmaterialien fanden
  • In der Mitte der 1920er Jahre machten Wissenschaftler darauf aufmerksam, dass sich das Quecksilber aus der Amalgamfüllung löst und, dass Quecksilber gesundheitsschädlich ist

Amalgam – Füllung bis Heute das Mittel der Wahl


Wenn sich Karies Bakterien in der Mundhöhle ausbreiten, sind Schäden an den Zähnen vorprogrammiert. Fast jeder Mensch trägt mindestens eine Zahnfüllung, die meisten bestehen aus einer Quecksilber-Legierung, genannt Amalgam. Dieses Zahnfüllmaterial hat bis Heute nichts von seiner „Beliebtheit“ eingebüßt. Die Legierung lässt sich binnen Sekunden zu einer weichen Füllmasse zusammenmischen und in den präparierten Zahn einbringen. Seine Haltbarkeit wurde bisher nur von Gold-Inlays übertroffen. Aufgrund der relativ geringen Kosten wird eine Amalgamfüllung regulär mit den Krankenkassen abgerechnet, die Kosten werden von diesen in voller Höhe übernommen. Obwohl Amalgamfüllungen bis Heute das Mittel der Wahl sind, gelten einige wenige Einschränkungen in der Anwendung. So darf Amalgam bei Milchzähnen keine Anwendung mehr finden, ebenso darf eine Amalgamfüllung nicht als Wurzelfüllung herhalten. Aufgrund seine „Weichheit“ eignet sich diese Quecksilber-Legierung auch nicht als Stumpfaufbau unter Kronen und Brücken. Bei nachgewiesener eingeschränkter Nierenfunktion darf Amalgam nicht als Zahnfüllmaterial verwendet werden.

Amalgamfüllung„Wussten Sie schon? Über 70 Tonnen Quecksilber werden allein in der Europäischen Union pro Jahr zu Amalgam verarbeitet. Dabei zählen Zahnärzte als Hauptverwender. Alternative Füllmaterialien führen jedoch dazu, dass immer mehr Menschen sich für eine Kunststofffüllung oder für Gold-Inlays entscheiden. Dabei spielt die Ästhetik eine größere Rolle, als die gesundheitliche Bedenken gegenüber Quecksilber.“

Warum wir von Amalgam abraten!

Amalgam - das schleichende Gift. Folgekrankheiten, Entgiftungsmethoden, Checklisten

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Amalgam ist seit geraumer Zeit ein sehr umstrittenes Material. Doch einige Zahnärzte verwenden es nach wie vor, um Zahnlöcher zu verschließen. Zwar funktioniert diese Methode, aber Amalgam ist aufgrund des hohen Quecksilberanteils auf Dauer gesundheitsschädigend.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen 9 Gründe, warum wir nicht zu Amalgam raten:

  1. Bei Kindern bis zu sechs Jahren, Schwangeren und Nierenerkrankten ist es untersagt, Amalgam zu legen
  2. Amalgam ist als retrograde Wurzelfüllung während einer Wurzelspitzenresektion nicht zugelassen
  3. Viele Zahnärzte bekamen früher Krebs an den Händen, als Handschuhe während der Behandlung nicht üblich waren
  4. Amalgam expandiert mit der Zeit, sodass sich Mikrospalten entwickeln und sich unbemerkt Karies bildet
  5. Bis zu 20 Jahre nach einer Amalgamentfernung können sich Quecksilberkonzentrate im Gehirn feststetzen
  6. Bei älteren Parkinson-Erkrankten wurde häufig eine erhöhte Quecksilberkonzentration festgestellt, was sich meist auf Amalgam-Füllungen zurückführen lässt
  7. Einige Länder, wie zum Beispiel Schweden, verbieten die Verwendung gänzlich
  8. Krankenkassen übernehmen für Gold-, Keramikkronen oder Inlays soweit die Kosten, was vergleichsweise eine Amalgamfüllung kosten würde, um die Gesamtkosten zu reduzieren
  9. Die hochwertigste Art des Austausch sind Keramikinlays und Teilkronen, die wir in der selben Sitzung fräßen und einsetzen